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Klima-Kollekte beim Evangelischen Jugendfestival

Viele unserer Aktivitäten sind mit dem Ausstoß von Treibhausgasen verbunden - so auch das Festival. Trotz aller Bemühungen zur Einsparung werden immer Emissionen übrig bleiben, die nicht eingespart oder weggelassen werden können. Die Klima-Kollekte will hier einen Ausgleich schaffen:
Mithilfe einer Berechnung des CO2-Ausstoßes lässt sich für die verschiedenen Bereiche Heizen, Strom, Mobilität und Papierverbrauch sowie Veranstaltungen feststellen, welcher Ausstoß an Klimagasen verursacht wurde. Dafür wird freiwillig ein errechneter Betrag gezahlt. So viel, dass damit die Treibhausgase an anderer Stelle vermieden werden können.
Das Geld wird in Entwicklungshilfeprojekte investiert, um dort Treibhausgase einzusparen, zum Beispiel in Solar- oder Biogasprojekte in Indien. Diese Projekte werden gemeinsam mit Brot für die Welt entwickelt und durchgeführt.

vorläufige Berechnung der Emissionen für das Jugendfestival

Für die unvermeldliche Klimabelastung haben wir eine Modellrechnung mit Kollektenhöhe durch den kirchlichen Kompensationsfonds erstellen lassen. Mit dem Geld werden Ausgleichs-Projekte unterstützt.

Die Verpflegung macht (für solche relativ regionalen Veranstaltungen grundsätzlich) den größten Posten aus: 8,8 Tonnen CO2 (hier ist allerdings auch die Zubereitungsenergie der warmen Gerichte, also Herd/Backofen, etc eingerechnet)

Für Mobilität komme ich auf insgesamt: 4,4 Tonnen

Energie der Bühnen (ich habe gut 200 kWh mit konventionellem Strom veranschlagt); zusammen mit dem Strombedarf der Räumlichkeiten und Beleuchtung des Zeltplatzes, etc. komme ich hier auf 0,25 Tonnen CO2

Energie für Übernachtung: 50 Personen habe ich in Mehrbettzimmern kalkuliert - der Rest schläft bei "0-Emissionen" in Zelten (theoretisch käme da auch etwas drauf, da auch hier ja Badezimmer, etc. genutzt werden - aber eben keine Räumlichkeiten, gesonderte Bettwäsche, etc). Das sind dann 0,9 Tonnen.

Papier ist nicht so viel, das macht 0,22 Tonnen aus. 

Insgesamt habe ich nun eine Summe von 14,53 Tonnen ermittelt - das entspricht einem Kompensationsbetrag von 334,19 Euro.

(Die Berechnung wurde erstellt von Dipl.-Soz.Wiss. Rike Schweizer, Wiss. Mitarbeiterin Klima-Kollekte gGmbH.)

Projekte für den Klima-Ausgleich

Vom Kompensationsfonds geförderte Projekte:

Biogasanlagen

Der Distrikt Kolar ist einer der rückständigen Gebiete Indiens. Die Familien befeuern zum Kochen traditionelle Öfen mit knappen Brenn­holz und teurem, schadstoffreichen Kerosin.

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Energieeffiziente Kochstellen

Ein Drittel des Tropenwaldes wurde in den letzten 10 Jahren in dem ärmsten Land der Karibik zugunsten von Viehweiden und land­wirtschaftlichen Nutzflächen abgeholzt.

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REDS Gold Standard Photovoltaic Project

Die Dalits aus den Dörfern des Distriktes Tumkur, leben als „Unberührbare“ am Ende der gesellschaftlichen Hierarchie. Ihre seit Jahrhun­derten übliche Diskriminierung äußert sich darin, dass sie vielerorts in separierten Siedlun­gen („colonies“) in einiger Entfernung vom Hauptdorf leben. 

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SEDS Biogas CDM project for the rural poor

 Der Distrikt Anantapur ist stark von Dürren gefährdet und seine natürlichen Ressourcen sind nahezu aufgebraucht. 98% der ländlichen Bevölkerung nutzen zum Kochen Lehmöfen, die mit Holz befeuert werden, 90% davon ist nicht erneuerbare Biomasse. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis das Holz aufgebraucht ist.

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LAYA - Energieeffiziente Brennholzöfen

Für die Frauen in Visakhapatam wird das Kochen immer mühsamer: Einerseits müssen sie lange Wanderungen auf sich nehmen, um Holz zu sammeln und andererseits sind die Frauen beim Kochen in den Hütten starkem Rauch ausge­setzt, der die Atemwege angreift und die Augen reizt. 

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Infostand und Workshop

Mit einem Infostand und einem Workshop des kirchlichen Kompensationsfonds könnt ihr euch mehr informieren.

Unser Partner ist der kirchliche Kompensationsfonds „Klima-Kollekte“

Klima-Kollekte – Kirchlicher
Kompensationsfonds gGmbH
Caroline-Michaelis-Str. 1
10115 Berlin

Geschäftsstelle
030 65211-4001

Christian Griebenow
www.klima-kollekte.de